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Spielempfehlung: Human Resource Machine

Durch die Freakshow bin ich auf Human Resource Machine aufmerksam geworden.







Ein sehr schönes Familienspiel, bei dem die Kiddies zumindest die ersten Level gut schaffen und nebenbei die Konzepte des Programmierens in Maschinensprache lernen :-)

Das Schul-Englisch der dritten Klasse reicht, um die englischen Begriffe für die einzelnen Operationen zu verstehen. Die Beschreibungen und Aufgaben sind aber auf deutsch, englische Einspieler sind deutsch untertitelt.

Das Spiel geht auf Steam für 9,99 EUR über den digitalen Ladentisch, mittels Familienfreigabe kann man das dann sehr nett auf den Kinder-Geräten freigeben.

IPvFoo

Ursprünglich habe ich IPvFoo nur dafür benutzt, um bei den eigenen Websites zu checken, dass IPv6 wie gewünscht funktioniert.

Es läuft jetzt so nebenbei mit und auffällig ist, wie wenig Anbieter bereits auf IPv6 umgestellt haben. Die einzigen, die zuverlässig mit IPv6 arbeiten, sind die großen Plattform-Anbieter (Google, Facebook,...) und die Werbenetzwerke.

Hier mal ein Beispiel aus einer laufenden Netflix-Session:


Urlaub 2: Bulli

image

In Dänemark laufen mir immer wieder schöne, gepflegte Bullis über den Weg.

Das obige Exemplar hatte einen Aufbau mit Plane und Spriegel und diente vor einem Schuhladen als Angebotsregal.

Urlaub 1: Mobile Payment am Straßenrand

image

So funktioniert E-Commerce in Dänemark: Man kann sein Gemüse von einem Stand am Straßenrand bequem per Handy zahlen.

Das System heißt Mobilepay und ist als App von der Danske Bank erhältlich.

Wenn ich am Stand mal eine Dänin oder einen Dänen treffe, frage ich mal, wie häufig das genutzt wird.

Hummelhelfer

Ab und an findet man Hummeln, die entkräftet am Boden liegen. Oft fehlt denen nur ein wenig Energie.

Lösung: Einfach ein wenig Zucker in Wasser auflösen und vor die Hummel tropfen. Die Tiere trinken dann in kurzer Zeit relativ viel und nach 2 Minuten heben sie dann wieder ab.

image

Impression: Wasserspeicher

Die letzte Woche war leider wegen einer Schulung etwas voll, deswegen auch diese Woche leider nur wenig Content und nur so nebenbei fürs Blog: Ich finde es aber immer gut, wenn aus der ursprünglichen Historie eines Gebäudes auch nach Zweckänderung noch etwas erhalten bleibt.



Dies scheinen die Reste der Halterungen der zwei Wassertanks im Schanzenturm zu sein.

Fotos von SD-Karte wiederherstellen mit Linux

Ab und an rufen mal Familienangehörige, Bekannte, Freunde,... an und beichten, dass Sie aus Versehen Dateien gelöscht haben.

Erste Maßnahme, die ich immer mitteile: "Mach sofort das Gerät aus und nicht wieder an!" Alle eigenen Rettungsversuche führen meistens eher zu einer Verschlimmbesserung.

In diesem Fall war es die SD-Karte einer Digitalkamera, bei der der Menüpunkt "Löschen" mit "Alle löschen" verwechselt wurde. Warum diese nur einen Klick nebeneinander liegen, werde ich nicht verstehen.....

Unter Linux ist das Wiederherstellen von Dateien von solchen Speichermedien eigentlich recht simpel.

Zunächst fertigt man ein Abbild von der SD-Karte an:

sudo dd if=/dev/sdb of=camera-sd.img bs=64k
60504+0 Datensätze ein
60504+0 Datensätze aus
3965190144 Bytes (4.0 GB) kopiert, 232.955 s, 17.0 MB/s


Danach kann man mit Foremost die in dem Image vorhandenen Dateien oder Dateireste auslesen lassen:

foremost -i image/camera-sd.img -o output -t all -v 
Foremost version 1.5.7 by Jesse Kornblum, Kris Kendall, and Nick Mikus
Audit File

Foremost started at Fri Jul 3 17:23:31 2015
Invocation: foremost -i image/camera-sd.img -o output -t all -v
Output directory: /home/sven/Projekte/digifotos/output
Configuration file: /etc/foremost.conf
Processing: image/camera-sd.img
|------------------------------------------------------------------
File: image/camera-sd.img
Start: Fri Jul 3 17:23:31 2015
Length: 3 GB (3965190144 bytes)

Num Name (bs=512) Size File Offset Comment

0: 00016576.jpg 107 KB 8486912
1: 00016791.jpg 147 KB 8597502
2: 00017088.jpg 778 KB 8749056
3: 00018644.jpg 168 KB 9546086
4: 00023360.jpg 124 KB 11960320
5: 00023608.jpg 152 KB 12087438
6: 00024315.jpg 138 KB 12449422
7: 00024636.jpg 20 KB 12613886
8: 00029716.jpg 139 KB 15214654
9: 00030016.jpg 434 KB 15368192
10: 00035264.jpg 1 MB 18055168
...
...
388: 00699648.jpg 3 MB 358219776
389: 00707660.jpg 141 KB 362322406
390: 00776384.jpg 2 MB 397508608
391: 00780527.jpg 153 KB 399630294
392: 00780864.jpg 2 MB 399802368
393: 00786823.jpg 143 KB 402853382
***********************************|
Finish: Fri Jul 3 17:26:06 2015

394 FILES EXTRACTED

jpg:= 393
rif:= 1
------------------------------------------------------------------

Foremost finished at Fri Jul 3 17:26:06 2015


Altenativ kann man auch PhotoRec verwenden:

PhotoRec 7.0, Data Recovery Utility, April 2015
Christophe GRENIER
http://www.cgsecurity.org

PhotoRec is free software, and
comes with ABSOLUTELY NO WARRANTY.

Select a media (use Arrow keys, then press Enter):
>Disk image/camera-sd.img - 3965 MB / 3781 MiB (RO)

Partition Start End Size in sectors
No partition 0 0 1 482 18 48 7744512 [Whole disk]
> 1 P FAT32 0 130 3 482 18 48 7736320 [NO NAME]

To recover lost files, PhotoRec need to know the filesystem type where the
file were stored:
[ ext2/ext3 ] ext2/ext3/ext4 filesystem
>[ Other ] FAT/NTFS/HFS+/ReiserFS/...

Please choose if all space need to be analysed:
[ Free ] Scan for file from FAT32 unallocated space only
>[ Whole ] Extract files from whole partition

Pass 1 - Reading sector 76800/7736320, 15 files found
Elapsed time 0h00m10s - Estimated time to completion 0h16m37
...
...
168 files saved in output2 directory.
Recovery completed.

You are welcome to donate to support further development and encouragement
http://www.cgsecurity.org/wiki/Donation






Nützlich: pv

Ein Tool, dessen Namen ich immer wieder vergesse, wenn ich es mal brauche: pv

pv ("pipeview") liefert Informationen über die Daten, die es von stdin nach stdout durchreicht.

Ein (sinnfreies) Beispiel:
$ pv < /dev/zero > /dev/null
26.4GiB 0:00:05 [5.28GiB/s] [ <=> ]


pv ist z.B. nützlich, wenn man ISO-Images auf USB-Sticks schreibt und ungefähr wissen will, wann der Vorgang abgeschlossen sein wird.

Zweifaktor-Authentifizierung: Twitter

Sicherheitsprobleme auf den eigenen oder fremden Geräten können dazu führen, dass die Zugänge zum eigenen digitalen Leben kompromittiert werden. Es macht Sinn, diese Zugänge mit mehr als nur einem Kennwort abzusichern.

In diesem Beitrag kann man nachvollziehen, wie Twitter mit einer Zweifaktor-Authentifizierung abgesichert werden kann. Andere Hersteller zeige ich dann in lockerer Reihenfolge.

Wenn man Twitter im Browser nutzt, findet man die folgenden Einstellungen unter "Sicherheit":



Die SMS-Authentifizierung funktioniert bei mir nicht oder nur unzuverlässig. Aus diesem Grund habe ich mich für die Nutzung der Smartphone-App entschieden. Dies kann man nicht im Browser konfigurieren, sondern folgerichtig nur auf dem Smartphone.

In der Twitter-App kommt man über "Einstellungen->Sicherheit" auf den Dialog, in dem man die "Anmeldebestätigung" einstellen kann.




Wichtig ist, den "Sicherheitscode" sicher zu verwahren, um bei Verlust des Smartphones oder Fehler in der Twitter-App dennoch noch anmelden zu können. Ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung :-)

Meldet man sich danach im Browser an, erhält man den folgenden Hinweis:



Und auf dem Smartphone sieht es dann so aus:



Nach dem "Abhaken" der Anforderung geht es dann im Browser automatisch weiter und man kann "arbeiten" :-)

Speichen

Tja, der tägliche, harte Stadtverkehr und meine zarte, nahezu reh-gleiche Figur setzen dem Hinterrad meines Fahrrads wohl stark zu.

Erst reißt die Felge und nun drei Speichen auf einmal.

Die Speichen sind direkt am Kopf gerissen, also da, wo die meiste Belastung an der Nabe auftritt.



Witzigerweise sind alle Speichen auf derselben Seite gerissen.



Tja, neues Hinterrad rein, diesmal von einem anderen Hersteller mit anderer Felge und anderen Speichen. Fertig. Bis zur nächsten Reparatur.

Android 5 auf Sony Xperia Z

Aktuell ist mein Prod-Smartphone das Sony Xperia Z.

Wegen fehlendem HDMI-Out und kaputter Systemverschlüsselung bin ich hier noch nicht auf Cyanogenmod gewechselt.

Sony pflegt in den letzten Jahren seine Geräte über die magische 2-Jahres-Marke hinaus und veröffentlicht halbwegs aktuelle Firmware auch für ältere Geräte. Zusätzlich werden Open-Source-Entwickler von Sony aktiv unterstützt.

Seit Kurzem ist ein Update auf Android 5 verfügbar, dies wird aber in Deutschland noch nicht per OTA angeboten.

Als Kurzanleitung für Ungeduldige mit einem bereits entsperrten Bootloader:

Man lade die Originalfirmware für Central Europe herunter.

Man bringe das Smartphone in den Flash-Modus.

Man nehme das Flashtool und spiele die Firmware auf.

Man bringe das Smartphone in den Fastboot-Modus.

Man nehme einen erweiterten Kernel mit integrierten Recovery und spiele diesen per "fastboot flash boot boot.img" auf.

Man bringe das Smartphone in den Recovery-Modus.

Man spiele ein aktuelles SuperSu auf.

Dazu passt ein kühles Getränk und etwas Salzgebäck.

Und wenn ich mal "ganz viel Zeit habe" (tm), dann baue ich mir mein Android für mein Xperia selbst.


VDSL mit Draytek Vigor 130

tl;dr: VDSL mit Vigor 130 bei TNG (und vermutlich bei Telekom-Kunden) funktioniert nur mit einer anderen Firmware ("Modem 7")

Mein Internetprovider TNG stellt mir für den Zugang eine FritzBox 7390 zur Verfügung. Diese Kombination aus einem Internetprovider, der Technik versteht, und der FritzBox, die Technik einfach nutzbar macht, empfehle ich jedem aus Kiel und dem Kieler Umland.

Mein internes Netz ist in mehrere VLANs und WLAN-SSIDs auftgeteilt: Freifunk-Gedöns, Gast-Netzwerk, mehrere VPN-Links zu anderer Familien-IT, Kern-Netz mit persönlichen Daten, Medien-Netz für die ganzen nicht-vertrauenswürdigen Geräte (Smart-TVs, unpatchbare Streaminggeräte,...). ISDN- oder POTS-Hardware habe ich vor einigen Monaten ausgesondert und gegen ein reines VOIP-DECT-Setup getauscht.

Diese (selbst verschuldete :-) Komplexität kann ich mit einer FritzBox nur schwer abbilden. Als Router und WLAN-Controller nutze ich aus diesem Grund ein Routerboard von Mikrotik hinter der FritzBox von TNG. Gerade für Portforwarding und auch die eine oder andere IPv6-Spezialität war das dann doch eher aufwändig, weil viele Einstellungen doppelt in der FritzBox und im Routerboard vorgenommen werden müssen und z.B. IPSEC über mehrere Routings und NATs einfach schrecklich ist.

Um die FritzBox "herauszuoptimieren" brauche ich ein VDSL-Modem oder einen Router, der PPPoE-Passthrough beherrscht. Früher konnten die FritzBoxen das mal, inzwischen ist diese Option in den neuen Firmwares nicht mehr verfügbar.

Nach einem Versuch mit guter Hardware und schlechter Software habe ich nun einen neuen Anlauf genommen, diesmal mit einem DrayTek Vigor 130.

Die ersten Versuche waren doch eher enttäuschend, weil der Router zwar anzeigte, dass er eine VDSL2-Verbindung aufgebaut hat, aber dennoch nur ADSL-Bandbreite erreichte. Nach ein wenig Recherche kam dann eher zufällig die Lösung des Problems: DrayTek bietet unterschiedliche Firmware für das integrierte VDSL-Modem an.

In den Release-Notes zur aktuellen Firmware steht dann:

VDSL 567617 & ADSL 567212 will be used for Modem 7(G.Vectoring)
recommended for Germany DT


Die "Modem 7"-Firmware steht unter http://myvigoreu.draytek.com/download_de/Vigor130/ bereit, ebenso eine Datei, die den Router so vorkonfiguriert, dass er als "VDSL-Modem" (also mit PPPoE-Passthrough) eingesetzt werden kann.

Und siehe da: Alles ist gut.

IPv6-Certification bei Hurricane Electric

Hurricane Electric (HE) ist seit Jahren sehr aktiv im Bereich IPv6 und bietet eine sehr schöne "Zertifizierung", um das eigene IPv6-Wissen zu vervollständigen.

Ich hatte das ganze schon vor 3 Jahren mal angefangen, bin dann aber bei "Guru" hängen geblieben, weil mein Domain-Anbieter damals keine Glue-Records anbot. Das wäre kein Problem gewesen, wenn ich die Nameserver von Hurricane Electric genutzt hätte, aber ich wollte das mit einer "richtigen" Domain durchführen, die auch im Produktiveinsatz ist.

Gerade eben habe ich mich an Hurricane Electric erinnert und dann den fehlenden Test auch noch durchgeführt.

Ergebnis:

IPv6 Certification Badge for sventhomsen

Das ganze macht Spaß und ist ein guter Einstieg, wenn man auf die Produktionsversion von IP umstellen möchte.